Arbeitskreis Asyl

 

MLK-Flüchtlingshilfe
Die Martin-Luther-Kirchengemeinde unterstützt die Flüchtlingsarbeit der in Würzburg vor Ort tätigen Organisationen. Der Arbeitskreis Asyl (AK-Asyl) sieht es als eine seiner Hauptaufgaben an, die Verbindung herzustellen zwischen hilfsbereiten Menschen der Kirchengemeinde und Hilfsbedürftigen und besteht ausschließlich aus Helfern und Helferinnen.

Sollten Sie sich für eine solche Mitarbeit interessieren oder Hilfen anbieten, bitten wir Sie, den Kontakt mit dem Arbeitskreis Asyl zu suchen – während des Kirchenkaffees, per Email oder oder telefonisch.

Für den Arbeitskreis Asyl der MLK
Max Schmid
Tel. 0931-84877 

Bericht zu den Jahren 2018 und 2019

Seit Beendigung der Hausaufgabenbetreuung Jugendlicher in der Benediktstraße gibt es drei Schwerpunkte der Flüchtlings- und Migrationshilfe: 

• die Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen Asylkreises
• die Fortsetzung der Hausaufgaben- und Lernhiilfe
• die Ermöglichung eines Kirchenasyls 

Kirchenasyl
Im Umfeld Würzburger und unterfränkischer kirchlicher Einrichtungen, die sich zum aufwendigen und kostspieligen Kirchenasyl entschlossen haben, hat auch der Ökumenische Asylkreis über Jahre ausgewählte Hilfesuchende in Kirchenasyl genommen. Allen, die durch ihre Spenden und tätige Mitarbeit menschliche Katastrophen zu verhindern halfen, sei hiermit gedankt. Die anschließenden Asylverfahren – des letzte läuft noch – hatten ein positives Ergebnis. 

Hausaufgaben- und Lernhilfe
In Einzelfällen wurde den Jugendlichen, die aus der Benediktstraße in abgelegene Quartiere verlegt wurden, mit großem Einsatz geholfen, für Schulabschlüsse und Ausbildungsplatz fit zu werden. Wie erfolgreich diese Hilfe ist, lässt der Bericht erkennen: „Mit Hilfe zum Erfolg – vier Beispiele“. Ein Junge, der sich als etwa Zehnjähriger in die Benediktstraße „verirrt“ hatte, wurde in eine Familie aufgenommen und steht jetzt vor dem Qualifizierenden Hauptschulabschluss. Mit diesen Berichten können nur Einzelfälle erfasst werden, von denen ich Kenntnis erhalte. Um die Liste beispielhaften Einsatzes zu erweitern, bitte ich alle, die diese Zeilen lesen und sich angesprochen fühlen, mit mir in Verbindung zu setzen.

Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen Asylkreis
Der Arbeitskreis Asyl der Martin-Luther-Kirche ist mittlerweile voll eingebunden in den Ökumenischen Asylkreis. Gefördert wurden schulische und berufliche Integration, Computerkurse, und die Bewältigung von Alltagsproblemen, auch von Familien. Diese Unterstützung greift da, wo sich Lücken staatlich organisierter und finanzierter Maßnahmen auftun. Ein weiteres Feld ist die Öffentlichkeitsarbeit: Teilnahme an Kundgebungen, ein Informationsstand in der Fußgängerzone, die Gestaltung der Nacht der Offenen Kirchen, Aktivitäten zur Seenotrettung und andere Informations- und Diskussionsveranstaltungen (s. u.) sind Beispiele dafür. Diese Aktivitäten sind teilweise arbeitsintensiv. Wer gegebenenfalls mitarbeiten will, ist herzlich willkommen. Der Asylkreis sieht sich aber auch in Verantwortung, seine Erfahrungen in die politische Ebene zu tragen. Als Beispiel dafür ist ein Offener Brief nach Berlin samt einer Antwort aus dem Innenministerium zu Restriktionen im Kirchenasyl zu lesen.

Dank an Spender
Am wichtigsten ist ein offenes Herz für die Schwachen in unserer Gesellschaft. Dieses kann sich auch in Spendenbereitschaft äußern. Ein leuchtendes Beispiel ist der Spendenaufruf von Dr. Möckel, der an alle erging, die mit ihm um den Verlust seiner lieben Frau trauerten, die auch im Asyl-AK mitgearbeitet hatte. Wir trauern mit ihm und danken an dieser Stelle ihm und allen Spendern.
Mit Dank an die Kirchengemeinde dafür, dass sie die Basis für alle Hilfe ist,
im Namen das Asylkreises

Max Schmid
im November 2019

Link zum ÖAK:
https://www.johannis-wuerzburg.de/gemeinde/st-johanniskirche/oekumenischer-arbeitskreis-asyl

Termin
Am 29. November 2019 um 19:00 Uhr findet im Gemeindesaal der MLK eine Aussprache zur Situation in Äthiopien statt. Arbeitstitel: „Friedensnobelpreis 2019 - eine gute Wahl? - Überzeugt Premierminister Abiy Ahmed auch die Äthiopier?- “ MainPost-Redakteur Junginger wird moderieren.

Anhang 1: „Mit Hilfe zum Erfolg – vier Beispiele“
Anhang 2: Offener Brief zum Kirchenasyl
Anhang 3: Antwort aus dem Innenministerium auf den Offenen Brief

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